Fünf praktische Airfryer, die den Alltag leichter machen

Ob Einzelkorb, Doppelkammer oder flexibler XXL-Airfryer: Diese fünf Modelle helfen dabei, schnelle Mahlzeiten unkompliziert zuzubereiten.

Airfryer gehören inzwischen zu den Küchengeräten, bei denen man sich irgendwann fragt, wie man eigentlich so lange ohne sie ausgekommen ist. Nicht unbedingt, weil eine Heißluftfritteuse plötzlich alles besser kann als Herd und Backofen. Sondern weil sie bei vielen alltäglichen Gerichten einfach schneller und unkomplizierter ist.

Ein paar Pommes zum Abendessen, Gemüse als Beilage, Hähnchen, Aufbackbrötchen oder die Reste vom Vortag: Für solche Dinge muss nicht jedes Mal der große Backofen aufgeheizt werden. Besonders praktisch wird es bei Geräten mit zwei Garzonen. Während beispielsweise in der einen Schublade das Fleisch gart, können in der anderen bereits Kartoffeln oder Gemüse zubereitet werden.

Wir haben uns fünf interessante Modelle angesehen, die unterschiedliche Konzepte verfolgen. Vom klassischen Doppelkorb über einen besonders flexiblen XXL-Garraum bis zum großen Einzelkorb ist alles dabei.

Worauf sollte man bei einem Airfryer wirklich achten?

Die Literangabe ist wichtig – aber sie erzählt nur die halbe Geschichte.

Ein Airfryer mit zwei Körben kann im Alltag praktischer sein als ein Gerät mit einem nominell größeren Einzelkorb. Umgekehrt ist eine Trennwand wenig hilfreich, wenn meistens nur größere Mengen desselben Gerichts zubereitet werden.

Vor dem Kauf würden wir deshalb vor allem auf vier Dinge achten:

Wie viele Personen essen regelmäßig mit?
Für ein oder zwei Personen reicht häufig ein guter Einzelkorb. Für Familien oder Haushalte, in denen Hauptgericht und Beilage gleichzeitig zubereitet werden sollen, sind zwei Garzonen deutlich angenehmer.

Was soll hauptsächlich hinein?
Pommes und Snacks stellen andere Anforderungen als ein größeres Stück Fleisch, Gemüse, Aufläufe oder ein ganzes Hähnchen.

Wie viel Platz steht auf der Arbeitsplatte zur Verfügung?
Gerade die großen Doppelkammer-Geräte sind breiter, als Produktfotos vermuten lassen. Zusätzlich muss rund um die Abluft genügend Platz bleiben.

Wie einfach lässt sich das Gerät reinigen?
Das klingt beim Kauf nebensächlich und wird spätestens nach der zehnten Benutzung ziemlich wichtig. Herausnehmbare Einsätze und spülmaschinengeeignete Teile sind im Alltag mehr wert als das neunte Spezialprogramm.

Und damit zu unseren fünf Kandidaten.

1. Ninja Foodi MAX Dual Zone AF400EU

Der Allrounder für Familien und zwei Gerichte gleichzeitig

Der Ninja Foodi MAX Dual Zone ist einer der Airfryer, bei denen das Konzept sofort einleuchtet: zwei gleich große Schubladen mit jeweils 4,75 Litern Volumen, die komplett unabhängig voneinander arbeiten können.

Das ist vor allem dann angenehm, wenn nicht alles dieselbe Temperatur und Garzeit benötigt. In der einen Zone können beispielsweise Hähnchenteile garen, während nebenan Pommes oder Gemüse laufen.

Besonders praktisch ist dabei die SYNC-Funktion. Man stellt beide Seiten unabhängig voneinander ein und der Airfryer steuert den Start so, dass beide Gerichte möglichst gleichzeitig fertig werden. Wer in beiden Schubladen dasselbe zubereiten möchte, kann dagegen mit MATCH die Einstellungen übernehmen.

Insgesamt stehen sechs Garfunktionen zur Verfügung: Heißluft-Frittieren, Max Crisp, Braten, Backen, Aufwärmen und Dörren.

Was uns daran gefällt

Die beiden gleich großen Körbe machen den Ninja ausgesprochen flexibel. Man muss nicht vorher entscheiden, welches Gericht in den „großen“ und welches in den „kleinen“ Korb kommt.

9,5 Liter Gesamtvolumen bieten außerdem ordentlich Platz. Für einen kleinen Singlehaushalt ist das fast schon überdimensioniert – für mehrere Personen kann genau das der große Vorteil sein.

Was man wissen sollte

Zwei große nebeneinanderliegende Schubladen brauchen natürlich entsprechend Platz auf der Arbeitsplatte. Vor dem Kauf also lieber einmal das Maßband herausholen.

Kurz gesagt: Der Ninja ist eine gute Wahl, wenn regelmäßig zwei verschiedene Komponenten gleichzeitig auf den Tisch sollen und ausreichend Stellfläche vorhanden ist.

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2. Philips Airfryer 3000 Series Dual Basket NA352/00

Clever, wenn Hauptgericht und Beilage unterschiedlich viel Platz brauchen

Philips geht beim NA352/00 einen etwas anderen Weg als Ninja. Statt zwei identisch großer Schubladen gibt es einen großen 6-Liter-Korb und daneben einen kleineren 3-Liter-Korb.

Und genau diese Aufteilung kann im Alltag ziemlich sinnvoll sein.

In den großen Korb passen beispielsweise Fleisch, Fisch oder eine größere Portion Gemüse. Der kleinere Korb eignet sich für Pommes, eine Beilage oder auch eine kleinere Portion, wenn nur eine Person etwas essen möchte.

Auch hier können unterschiedliche Garzeiten so synchronisiert werden, dass beide Seiten gleichzeitig fertig sind. Wer beide Körbe mit denselben Einstellungen nutzen möchte, kann Zeit und Temperatur ebenfalls kopieren.

Was uns daran gefällt

Die 6-plus-3-Liter-Aufteilung entspricht ziemlich gut der Art, wie viele Mahlzeiten tatsächlich aufgebaut sind: viel Hauptgericht, etwas weniger Beilage.

Dazu kommen zwölf Kochfunktionen und die RapidAir-Plus-Heißlufttechnik von Philips. Wer gelegentlich etwas Inspiration benötigt, findet zudem Rezepte über die zugehörige HomeID-App.

Was man wissen sollte

Die unterschiedlich großen Körbe sind entweder ein Vorteil oder ein Nachteil. Wer häufig zwei wirklich große Portionen parallel zubereiten möchte, ist mit zwei gleich großen Garzonen möglicherweise besser bedient.

Für klassische Hauptgericht-plus-Beilage-Kombinationen gefällt uns das Philips-Konzept dagegen ausgesprochen gut.

Kurz gesagt: Interessant für Familien und Paare, die meistens zwei unterschiedlich große Komponenten gleichzeitig zubereiten.

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3. COSORI Dual Blaze TwinFry 10 Liter

Besonders flexibel: ein XXL-Korb oder zwei getrennte Garbereiche

Der COSORI TwinFry verfolgt von unseren fünf Geräten wahrscheinlich das interessanteste Raumkonzept.

Statt zwei dauerhaft getrennte Schubladen nebeneinanderzustellen, bietet COSORI einen großen 10-Liter-Garraum, der mit einem Trenngitter in zwei Bereiche mit jeweils fünf Litern unterteilt werden kann.

Das klingt zunächst nach einem kleinen Unterschied, verändert die Nutzung aber erheblich.

Braucht man zwei Garzonen, wird die Trennung eingesetzt. Soll dagegen etwas Größeres zubereitet werden, steht nahezu die komplette Breite zur Verfügung.

Damit löst COSORI eines der typischen Probleme klassischer Doppelkorb-Airfryer: Zwei Körbe bieten zwar Flexibilität, begrenzen aber gleichzeitig die Größe dessen, was in einen einzelnen Korb hineinpasst.

Ober- und Unterhitze sind hier mehr als ein Detail

Eine weitere Besonderheit ist die Dual-Blaze-Technik. Vier Heizelemente sorgen für Hitze von oben und unten.

Das kann gerade bei Lebensmitteln interessant sein, bei denen ein möglichst gleichmäßiges Ergebnis gewünscht wird. Außerdem reduziert sich bei manchen Gerichten die Notwendigkeit, das Gargut zwischendurch zu wenden.

Was uns daran gefällt

10 Liter Volumen sind eine Ansage. Noch interessanter finden wir aber die Möglichkeit, zwischen einem großen Garraum und zwei getrennten Bereichen zu wechseln.

Wer heute zwei unterschiedliche Gerichte zubereitet und morgen Platz für eine große Portion benötigt, muss sich nicht auf ein Konzept festlegen.

Was man wissen sollte

Der TwinFry gehört schon aufgrund seiner Größe nicht zu den Geräten, die man nach jeder Benutzung mal eben in einen Küchenschrank räumt. Er braucht seinen festen Platz.

Wer diesen Platz hat und einen Airfryer häufig nutzt, bekommt dafür eine enorme Flexibilität.

Kurz gesagt: Unser interessantester Kandidat für größere Haushalte und alle, die sich nicht zwischen Doppelkammer und großem Einzelkorb entscheiden möchten.

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4. Tefal Dual Easy Fry & Grill EY905B

Airfryer und Grill für komplette Mahlzeiten

Auch Tefal setzt auf zwei unterschiedlich große Garzonen. Beim Dual Easy Fry & Grill stehen 5,2 Liter plus 3,1 Liter zur Verfügung – insgesamt also 8,3 Liter.

Der interessante Unterschied zu vielen klassischen Doppelkammer-Geräten steckt schon im Namen: Zusätzlich zur Airfryer-Funktion gibt es eine integrierte Grillfunktion.

Damit wird das Gerät beispielsweise für Gemüse, Fleisch oder Halloumi interessant, wenn nicht nur Heißluft, sondern auch ein stärkerer Grillcharakter gewünscht ist.

Acht automatische Programme decken die typischen Anwendungen ab. Über die SYNC-Funktion lassen sich die beiden unabhängig voneinander arbeitenden Schubladen so koordinieren, dass Hauptgericht und Beilage gemeinsam fertig werden.

Was uns daran gefällt

Tefal versucht nicht, möglichst viele exotische Programme unterzubringen. Die Kombination aus zwei Garzonen und Grillfunktion ist im Alltag nachvollziehbar und vielseitig.

Auch die asymmetrische Aufteilung funktioniert gut: Der größere Korb übernimmt das Hauptgericht, der kleinere die Beilage.

Was man wissen sollte

Wer überhaupt keinen Wert auf eine Grillfunktion legt, findet bei anderen Modellen teilweise mehr Garraum. Hier sollte man also überlegen, ob diese zusätzliche Möglichkeit tatsächlich genutzt wird.

Wer gerne Gemüse, Fleisch oder Grillkäse zubereitet, dürfte sie dagegen schnell zu schätzen wissen.

Kurz gesagt: Eine interessante Alternative für alle, die ihren Airfryer nicht nur für Pommes und Tiefkühlprodukte verwenden möchten.

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5. Bosch Serie 6 MAF671B0

Nicht jeder braucht zwei Schubladen

Bei all den Dual-, Twin- und Doppelkammer-Konzepten könnte man fast vergessen, dass ein großer Einzelkorb für viele Haushalte völlig ausreicht.

Bosch setzt beim Serie 6 MAF671B0 deshalb auf einen einzigen 7,2-Liter-Korb.

Das hat einen entscheidenden Vorteil: Die komplette Fläche steht jederzeit für ein Gericht zur Verfügung. Wer meistens eine größere Portion Pommes, Gemüse, Hähnchen oder andere Speisen zubereitet und nicht gleichzeitig unterschiedliche Temperaturen benötigt, braucht eine Trennwand schließlich nicht.

Bis zu fünf Portionen lassen sich laut Bosch im großen Korb zubereiten.

Das Sichtfenster ist überraschend praktisch

Ein Detail gefällt uns besonders gut: der beleuchtete Garraum mit Sichtfenster.

Wer schon einmal alle paar Minuten einen Airfryer-Korb herausgezogen hat, um nach dem Bräunungsgrad zu schauen, versteht den Vorteil sofort. Beim Bosch kann man den Garprozess beobachten, ohne den Korb zu öffnen.

Sieben Voreinstellungen sowie eine Warmhaltefunktion decken die üblichen Aufgaben ab. Korb und Gitter können zur Reinigung in die Spülmaschine.

Was uns daran gefällt

Bosch hält das Konzept angenehm unkompliziert. Großer Korb, übersichtliche Bedienung und ein Sichtfenster, das tatsächlich einen praktischen Nutzen hat.

Was man wissen sollte

Der Nachteil liegt auf der Hand: Zwei Gerichte mit unterschiedlichen Temperaturen oder Garzeiten lassen sich nicht voneinander trennen.

Wer diese Möglichkeit ohnehin selten verwenden würde, bezahlt bei einem Doppelkammergerät allerdings auch für eine Funktion, die er kaum braucht.

Kurz gesagt: Sehr interessant für alle, die einen großzügigen Airfryer ohne Doppelkammer suchen und Wert auf einfache Bedienung legen.

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Welcher Airfryer passt zu wem?

Einen eindeutigen Sieger gibt es bei diesen fünf Geräten aus unserer Sicht nicht – dafür unterscheiden sich die Konzepte zu stark.

Für Familien und zwei gleich große Garzonen:
😊 Der Ninja Foodi MAX Dual Zone AF400EU ist ein klassischer und sehr flexibler Doppelkammer-Airfryer.

Für Hauptgericht plus kleinere Beilage:
😊 Der Philips 3000 Series Dual Basket nutzt seinen Platz mit einem 6- und einem 3-Liter-Korb sehr sinnvoll.

Für maximale Flexibilität beim Garraum:
😊 Der COSORI Dual Blaze TwinFry ist besonders spannend. Ein großer 10-Liter-Bereich oder zwei 5-Liter-Zonen machen ihn ausgesprochen vielseitig.

Wenn zusätzlich gegrillt werden soll:
😊 Der Tefal Dual Easy Fry & Grill kombiniert zwei Garzonen mit einer echten Grilloption.

Für alle, die bewusst nur einen großen Korb möchten:
😊 Der Bosch Serie 6 verzichtet auf die Doppelkammer und punktet dafür mit 7,2 Litern Volumen und einem praktischen Sichtfenster.

Unser Tipp vor dem Kauf

Nicht nur auf Literzahl und Anzahl der Programme schauen.

Überlegt euch stattdessen kurz, was bei euch an einem normalen Dienstagabend tatsächlich im Airfryer landen würde. Zwei unterschiedliche Speisen? Dann sind getrennte Garzonen Gold wert. Meistens eine große Portion desselben Gerichts? Dann kann ein großer Einzelkorb sogar die bessere Lösung sein.

Und noch etwas: Preise für Airfryer schwanken teilweise erheblich. Deshalb würden wir weniger auf eine unverbindliche Preisempfehlung achten als auf den tatsächlichen Tagespreis.

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